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Review: Samsung Galaxy Note 3

reviewPosted by Matt Sun, November 24, 2013 21:37:42
Design und Verarbeitung

Das Note 3 hat ein schlichtes Business-Kleid bekommen. Das Display ist durch Corning Gorilla Glas geschützt, während die abnehmbare Rückseite zunächst wie ein Lederüberzug aussieht, da auch Nähte eingeprägt sind. Dabei handelt sich allerdings lediglich um ein Imitat aus mattiertem Kunststoff, der jedoch keineswegs billig daherkommt. Ebenfalls ein Blender ist der Rahmen, der aus Kunststoff und nicht aus Metall besteht.

Das Note 3 liegt sehr gut in der Hand, knarzt nicht und Spaltmaße sind sind erkennbar. Die flache Bauweise weiß zu gefallen.



Das Samsung Galaxy Note 3 ist in den Farben Schwarz und Weiß sowie mit den Speichergrößen 16 GB und 32 GB erhältlich - erweiterbar durch MicroSD-Karten bis 64 GB. Der austauschbare Akku schöpft sein Leben aus 3.200 mAh Kapazität.

Display

Das Display bietet mit einer beeindrckenden Diagonale von 5,7 Zoll und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) die Möglichkeit, das Tablet zuhause auf der Couch auch einmal liegen zu lassen. Alles ist gestochen scharf, die Webseiten sehen beim Browsen fantastisch aus und die Farbwiedergabe ist Super-AMOLED-typisch intensiv und knallig. Die Blickwinkelstabilität liegt auf hohem Niveau, aber auch hier macht sich die AMOLED-Technik mit leichtem Blaustich der weißen Bereiche bemerkbar.

Software

Das Note 3 läuft mit Android 4.3 Jelly Bean. Ein Update auf 4.4 KitKat ist für Anfang 2014 angekündigt. Darüber hat Samsung die bewährte TouchWiz-Oberfläche gelegt. Soweit also keine Besonderheiten gegenüber z.B. einem Galaxy S4.

Durch den Stift - Samsung nennt ihn S Pen - kann man ein weiteres Menü durch halten des S Pen über dem Display und gleichzeitigem Drücken des eingebauten Knopfes. Dieses Air Command Menü bietet dann eine Auswahl mehrerer nützlicher Apps wie Aktionsmemo (handschriftliche Notiz als Kontaktdetail oder Termin), Scrapbook (Bildschirmausschnitte zum Speichern im Scrapbook), S Finder (Schnellsuche auf dem Gerät und im Web), S Pen-Fenster (Multi Window - Bildschirm im Bildschirm) und Screenshot-Notiz (Screenshot mit Beschriftung). Diese Funktionen sind wirklich innovativ, der S Pen jedoch etwas fummelig in der Handhabung. Vor allem die Taste auf dem S Pen muss häufiger gesucht werden, da sie sich nicht vom Rest des Griffs abhebt.

Antrieb

Dank des starken Quadcore QUALCOMM Snapdragon 800 Prozessors mit 4x 2,3 GHz und einem Arbeitsspeicher von 3 GB kommt das Note 3 auch bei aufwändigen Spielen niemals ins Schwitzen. Alles läuft ohne Verzögerung. Während des zweiwöchigen Tests kam es allerdings einmal zu einem Einfrieren des Note 3, was nur mit dem Entnehmen des Akkus behoben werden konnte. Man sollte diesen Vorfall aber nicht überbewerten.

Kamera

Die 13 Megapixel Hauptkamera macht unter idealen Lichtbedingungen fantastische, d.h. realisische und scharfe Fotos. Bei ungiünstigen Lichtverhältnissen hat der Lichtsensor zu kämpfen was er mit deutlichem Rauschen quittiert.

Hier ein unbearbeitetes Bild in Makroaufnahme:


Die Frontkamera mit 2 Megapixeln taugt für einen Videochat und gab im Test keinen Anlass zur Kritik.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 3 ist ein Highend-Smartphone bzw. -Phablet mit der neuesten Hardware und einer stabil und flüssig laufenden Software einschließlich der wirklich praktischen S Pen Funktionen. Die Kamera kann ebenfalls bei guten Lichtverhältnissen überzeugen, erreicht aber nicht die Qualität und das Angebot an Effekten der Konkurrenz aus dem Hause Nokia. Den allermeisten Nutzern sollte sie aber genügen.

Über das langweilige Design der Samsung Smartphones lässt sich streiten, aber das Note 3 setzt sich zumindest auf den ersten Blick wohltuend von den Samsung-Brüdern ab.

Wer nicht vor dem nicht hosentaschentauglichen Formfaktor zurückschreckt und ein möglichst großes und gutes Display sucht, dem kann das Note 3 uneingeschränkt empfohlen werden.








Samsung Galaxy Gear

reviewPosted by Matt Sun, November 17, 2013 18:53:19
Die Samsung Galaxy Gear Smartwatch wurde mittlerweile von einigen Redaktionen getestet und oft wurde die Größe als zu überdimensioniert - teilweise sogar unangenehm bis untragbar - bemängelt. Grund genug, sich die Galaxy Gear einmal genauer anzuschauen. Here we go...



In der Packung befindet sich die Uhr, eine Ladestation und ein Netzteil mit Micro-USB-Stecker.

Zuerst war große Erleichterung angesagt, denn die Gear ist weder zu groß noch zu schwer geraten. Ich besitze für den Sport eine Casio G-Shock und muss sagen, dass diese viel schwerer und klobiger daher kommt. In der Öffentlichkeit fällt man also keineswegs mit der Gear auf - unwissende Beobachter würden allein aufgrund der Bauform nicht auf eine Smartwatch tippen.

Insgesamt ist das Edelstahlgehäuse sowie auch das Silikonarmband sehr gut verarbeitet. Was mich jedoch gestört hat, war die uneinheitliche Ausrichtung der Schraubenschlitze auf der Front. Das sieht irgendwie "Marke Eigenbau" aus.

Funktion

Die Anzeige wird entweder durch Druck auf die Taste rechts am Gehäuse oder - und viel komfortabler - durch Drehen des Armes nach innen. Letzteres kann aber auch beim Autofahren zum ungewollten Aktivieren der Anzeige führen. Das ist tagsüber zwar kein Problem, nachts hingegen nervt es schon ein wenig, wenn die Uhr einen ständig anstrahlt.

Zu den per Zeigefingerwisch nach links erreichbaren Screens zählen Uhr (und Wetter), Benachrichtigungen, S Voice, Sprachmemo, Galerie, Mediencontroller, Schrittzähler, Einstellungen, Menü, Protokolle und Kontakte.

Durch einen Wisch nach unten auf dem Homescreen erreicht man die Kamera und mit einem entgegengesetzten Wisch die Telefontastatur.

Die Kamera kann trotz geringer Auflösung von nur 1,9 Megapixeln und dem extrem kleinen Speichers von 4 GB begeistern. So besitzt sie einen Autofokus und ist ideal, um z.B. im Geschäft ein Etikett zu fotografieren oder Schilder abzulichten. Die Auslöseverzögerung ist sehr gering und nur selten kommt es zu unbrauchbaren, d.h. verwackelten Bildern. Ebenfalls in Ordnung geht die Bildhelligkeit.



Die Telefonfunktion ist nicht schlecht, erreicht aber natürlich nicht die Qualität eines direkt über das Smartphone geführten Gesprächs. Der Lautsprecher befindet sich in der Armbandschließe und das Mikrofon seitlich rechts unten am Uhrengehäuse.

Durch das Mikrofon lässt sich das gekoppelte Samsung Smartphone (hier: Note 3) per Sprachbefehl mittels S Voice steuern, wobei sich die Funktionsvielfalt auf Telefonate und kurze Sprachmemos beschränkt.

Meine Hoffnung, mit der Galaxy Gear könnte ich zum Lesen von Emails das Note 3 in der Tasche lassen, wurde jäh enttäuscht. Die Benachrichtigungen beschränken sich auf ebay-Push-Mitteilungen, eine Gmail-App gibt es für die Gear (noch) nicht.

Der Schrittzähler hingegen ist ganz nett, wenn auch etwas ungenau, denn auch hektische Armbewegungen führen zum Registrieren eines Schritts, wie es scheint. Die Gear sendet einmal am Tag automatisch die intern gespeicherten Daten an das Smartphone zur Auswertung in der entsprechenden App.

Die Kopplung der Galaxy Gear erfolgt mittels NFC Tag in der Ladeschale, d.h. ohne Eingabe einer PIN und ist daher sehr einfach und komfortabel.

Apropos Ladeschale:


Die Akkulaufzeit ist mit ca. 1,5 Tagen bei normaler Nutzung durch das stromsparende Super-AOLED-Display sehr gut.

Fazit

Die Samsung Galaxy Gear macht vieles richtig (Größe, Gewicht, Design, Bedienkonzept), aber einiges auch nur halbherzig (kein Emailempfang). Insgesamt bietet die mittlerweile für um die 260 EUR erhältliche Samsung Galaxy Gear keinen so großen Nutzen, dass das Handy den ganzen Tag in der Tasche bleiben kann, und somit stellt sich mir die Frage, was genau Samsung mit der Galaxy Gear verkaufen wollte - ein überteuertes Spielzeug oder eine nicht ganz so smarte Watch.







Samsung Galaxy S View Cover

reviewPosted by Matt Sun, November 10, 2013 17:03:19
Gestern habe ich das S View Cover für das Galaxy Note 3 ausführlich getestet. Das Cover ist aus ziemlich starrem, weißem Kunststoff. Es wird anstelle des Standard-Backcovers an das Note 3 geclipt und steht dann - wie bei einem Buchumschlag - etwas an den Rändern über. Im Falle eines Sturzes mag das aus Schutzgründen ja ganz sinnvoll sein, aber das Handling des Note 3 wird dadurch unangenehm, was auch den relativ scharfen Kanten geschuldet ist.



Die Funktionalität des S View Covers ist hingegen durchdacht und bietet einen größeren Mehrwert als beispielsweise ein Smartcover wie es Apple zum iPad anbietet. Neben dem Sperren/Entsperren des Displays durch Zu-/Aufklappen kann das S View Cover auch geschlossen auf 2 (!) Homescreens so einiges bieten. Auf der ersten Seite wird die Zeit und das Wetter angezeigt, auf der zweiten die Kamera-App und eine Notizfunktion angeboten. Letztere kann mittels S Pen handschriftliche Notizen speichern.




Samsung Galaxy Note 3 und Galaxy Gear - Testbeginn

devicePosted by Matt Sun, November 10, 2013 16:43:40
So, am Freitag habe ich das Samsung Galaxy Note 3, eine Galaxy Gear Smartwatch und ein S View Cover in Weiß erhalten...




Android 4.4 KitKat auf dem Nexus 4

softwarePosted by Matt Wed, November 06, 2013 14:07:39
In den kommenden Tagen wird Google Android 4.4. mit dem Namen "KitKat" auf dem Nexus 4 ausrollen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen eine noch tiefere Integration von Google Now in das System und den Launcher, eine automatische Anruferkennung von unbekannten Nummern, ein transparentes Homescreen-Design mit Wegfall des schwarzen Balkens hinter den drei Softkeys.

Die Sprachsteuerung des Moto X, welche per Sprachbefehl "OK Google" aktiviert wird, ist auch Teil des 4.4-Updates - allerdings nur bei Verwendung des Gerätes in englischer Sprache. Diese Voraussetzung soll beim Nexus 5 aber auch nicht anders sein.